Case-Studies

Modern, flexibel, tierisch gut: VEGDOG erstrahlt in neuem Look
Veganes Hundefutter mit Wau-Effekt
VEGDOG steht für hochwertiges, veganes Hundefutter mit 100-prozentiger Bedarfsdeckung, ohne Allergene. Die Brand bietet eine gesunde Alternative zu herkömmlichem Hundefutter und ist besonders für Futtermittelallergiker geeignet, da bei der Herstellung auf Gluten und tierisches Protein verzichtet wird. Aber auch für gesunde Hunde kann das Futter von VEGDOG eine Möglichkeit sein, den Fleischkonsum zu senken und so einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.
Ausgangssituation
Unsere erste Zusammenarbeit mit VEGDOG liegt nun schon knapp vier Jahre zurück (Stand 2025). Bei unserem damaligen Projekt drehte sich alles um die Umstrukturierung des Shops, mit dem Ziel, Inhalte nicht länger ausschließlich manuell, sondern automatisiert ausspielen zu können.
Anfang 2025 entschied sich VEGDOG dann für ein Re-Branding. Die alte Corporate Identity wurde verabschiedet, neue Farben, eine moderne Bildsprache und ein vollständig neues Theme sollten den Markenauftritt auf ein zeitgemäßes Level heben.
Das bisherige Theme stieß technisch und funktional an seine Grenzen. Zahlreiche Fehler, statische Elemente und viel Hardcoding aus früheren Projekten mit anderen Agenturen führten dazu, dass selbst kleinste Anpassungen nur mit zusätzlicher Entwicklungsleistung möglich waren. Ein Beispiel: Übersetzungen in andere Sprachen konnten zwar mithilfe einer Übersetzungs-App vorgenommen werden, mussten allerdings erst umständlich für die App zugänglich gemacht werden.
Auch die Navigation war sehr unflexibel. Das Problem: VEGDOG konnte keine neuen Menüpunkte ergänzen, ohne dass das gesamte Alignment rund um das Logo durcheinander geriet. Die fehlende Modularität zog sich durch das komplette Theme: globale, wiederverwendbare Elemente existierten nicht. Stattdessen mussten Bausteine immer wieder neu geschrieben oder überschrieben werden.
Hinzu kam, dass viele Inhalte nachgeladen wurden – ein klarer Nachteil aus SEO-Sicht.
Statt einer strukturierten Collection-Sortierung wurde eine individuelle Sortierung über Metafelder eingesetzt, die nicht nur unübersichtlich, sondern auch aufwändig in der Pflege und wenig skalierbar war.
Kurz: VEGDOG benötigte eine moderne, flexible Shop-Struktur, die das neue Shop-Design optimal trägt und das Team langfristig unabhängiger von technischer Unterstützung macht.
Unser Lösungsansatz
Gestartet sind wir mit einem neuen Theme. Dafür haben wir uns zunächst mit dem Team von VEGDOG zusammengesetzt und sind die Anforderungen an das neue Theme gemeinsam durchgegangen. Gewünscht waren unter anderem eine Videofunktion, ein Megamenü, großformatige Bildbereiche sowie die Möglichkeit, verspielte grafische Elemente einzubinden. Zudem sollten Produktvarianten als einzelne Product Cards auf der Collectionpage ausgespielt werden. Eine der zentralen – wenn nicht sogar die wichtigste – Anforderung bestand darin, dass sämtliche im Backend als Metafelder oder Metaobjekte angelegte Inhalte automatisch an der richtigen Stelle im Frontend ausgespielt werden sollen. Gemeinsam haben wir uns für das Impact-Theme von Shopify entschieden. Es handelt sich um ein sehr aufgeräumtes Theme, das Code-Anpassungen unkompliziert möglich macht. Ein weiterer Vorteil: Upsells lassen sich kinderleicht im Warenkorb abbilden. Diese Funktionalität war explizit von VEGDOG gewünscht und erlaubt es ihnen, Kunden im Checkout weitere Produkte vorzuschlagen, die ihnen auch gefallen könnten.
Auf dieser Basis haben wir nach und nach zahlreiche Elemente dynamisch überarbeitet und das Backend neu strukturiert. So arbeiten wir beispielsweise für die Teamseite mit verschiedenen Informationsquellen. Die Teammitglieder werden inklusive aller relevanten Informationen in einem Metaobjekt gepflegt. Diese Inhalte erscheinen anschließend in unterschiedlichen Sections, etwa auf der Teamübersicht: https://www.vegdog.at/pages/ueber-uns. Zusätzlich gibt es für jedes Teammitglied eine eigene Detailseite mit erweiterten Informationen: https://www.vegdog.at/pages/staff/csakli. So können Inhalte zentral im Backend gepflegt und dennoch an mehreren Stellen des Shops flexibel ausgespielt werden. Ändert sich etwa der Name einer Person oder kommt ein neues Teammitglied hinzu, können sämtliche Informationen bequem an einer einzigen Stelle aktualisiert werden – ohne dass Anpassungen an allen individuellen Seiten im Shop notwendig werden.
Auch die rund 80 Blogbeiträge wurden im Zuge des Theme-Relaunches so überarbeitet, dass eine konsistente und reibungslose Nutzererfahrung entsteht. Am Ende jedes Artikels wird der jeweilige Autor vorgestellt – ebenfalls über Metafelder gesteuert. Ein Klick auf das Autorenfoto führt direkt zur persönlichen Teamseite.
Auf den Produktseiten folgt das gleiche Prinzip. Inhaltsstoffe und detaillierte Informationen zu den einzelnen Futtersorten werden sowohl aus Metaobjekten als auch aus Metafeldern ausgelesen und automatisch dort angezeigt, wo sie benötigt werden. VEGDOG kann dadurch ein einziges universelles Produkt-Template verwenden. Manuelle Anpassungen können jederzeit im Backend auf der jeweiligen Produktdetailseite vorgenommen werden, beispielsweise wenn Inhalte nicht angezeigt werden, weil die benötigten Informationen nicht eingepflegt sind.
In enger Zusammenarbeit mit dem internen Designer von VEGDOG haben wir bestehende Elemente neu gedacht und kreativ weiterentwickelt – stets im verspielten, charakteristischen VEGDOG-Stil. So wurden etwa Produktplatzierungen wie die „Hidden Image Sections” mit “Hundemitgliedern” (= Hunde aus dem VEGDOG-Team) gefüllt. Fährt ein Kunde mit der Maus über eines dieser Bilder, erscheint ein verstecktes Produkt oder ein kleines Gratis-Goodie als charmantes Überraschungselement.

Umsetzung
- Optimierte Sortierung über Metafelder
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Relaunch mit neuem Theme
- Content & Template Management
- Responsives Design für Desktop, Tablet und Mobile
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Integration von Upsells im Cart Drawer
Besondere Anforderungen & Herausforderungen
Da sehr viele Informationen aus dem Backend geladen werden müssen, war es zunächst erforderlich, das neue Theme – insbesondere die Produktdetailseite – funktional so anzupassen, dass sämtliche Inhalte korrekt und visuell ansprechend im Frontend dargestellt werden können.
Alle rund 80 Blogbeiträge mussten von VEGDOG auf Basis neuer Templates nachgebaut werden, damit sie nahtlos zum neuen Theme passen. Diese Aufgabe erwies sich als besonders zeitintensiv.

Der Launch des neuen Shops wurde strategisch geplant: Er erfolgte an einem Wochentag und zu einer Uhrzeit, an der statistisch die wenigsten Besucher auf der Seite sind. So konnte ein möglichst nahtloser Übergang zum neuen Theme gewährleistet werden.
Zusammen mit dem internen Shop-Verantwortlichen wurde der Shop vorübergehend unter Passwortschutz gesetzt. Anschließend wurden alle vorbereiteten Templates sorgfältig den jeweiligen Seiten zugeordnet, sodass die Inhalte korrekt angezeigt werden. Dieser Schritt lässt sich im Vorfeld nicht vollständig erledigen und muss unmittelbar nach dem Theme-Wechsel umgesetzt werden. Insgesamt war der Shop daher etwa eine Stunde unter Passwortschutz, bis der Launch erfolgreich abgeschlossen wurde.
Ergebnisse & Weitere Schritte
Vorerst wurde nur das Re-Branding für den österreichischen Shop durchgeführt und das neue Theme live geschaltet. Bereits nach kurzer Zeit zeigte sich eine Steigerung der Conversion Rate. Die gesamte Projektdauer – von der ersten Idee, über Konzeption, Umsetzung und Qualitätssicherung bis zum Livegang – betrug gerade einmal vier Monate.
Der Relaunch des deutschen Shops ist ebenfalls geplant. Aktuell liegt der Fokus jedoch darauf, einen sauberen Übergang vom bisherigen Multi-Store-Setup zu einem Single-Store-Setup mit Märkten zu konzipieren.
Das Multi-Store-Setup war ursprünglich notwendig, weil Shopify Markets damals noch nicht über die heutigen Möglichkeiten verfügte. Mit dem neuen Theme eröffnet die Nutzung von Shopify Markets jedoch deutlich mehr Flexibilität: Inhalte können gezielt über den Customizer für jeden Markt gepflegt werden, was die Produktbestands- und Inhaltspflege deutlich vereinfacht.
Eine besondere Herausforderung beim Wechsel zum Single-Store-Setup ist die Migration bestehender Subscriptions, da Zahlungsdaten aus dem alten Shop nicht übernommen werden können. Dies würde konkret bedeuten, dass Kunden ihre Zahlungsdaten zu einem späteren Zeitpunkt selbstständig erneut eintragen müssen – ein potenzieller Nachteil für die Nutzererfahrung. Aktuell wird an einer Lösung gearbeitet, die wir euch bald in einem separaten Blogbeitrag detailliert vorstellen werden.
Mit dieser Vorgehensweise wird der Relaunch des deutschen Shops optimal vorbereitet. Das neue Theme bietet eine technisch ausgereifte Basis, auf der unkompliziert weiter aufgebaut werden kann. Über die Jahre angesammelte, aber ungenutzte Features wurden bewusst nicht übernommen, sodass VEGDOG mit einem frischen Look & Feel und einer klaren, funktionalen Struktur durchstarten kann.









